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 | Dinler arasi BARIS DUASI 2009 |
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17.01.2009 Cumartesi günü Hünenberg Heilige Geist Katolik Kilisesi’inde’’7. Interrel.Friedensgebet’’, Dinler Arasi Diyalog kapsaminda ‘’BARIS DUASI ‘’programi ISLAM adina TÜRKISCH –ISLAMISCHER VEREIN (TÜRK-ISLAM BIRLIGI ZUG FATIH CAMI DIN GÖREVLISI ALI ÇETIN , DERNEK BASKANI NIHAT MELETLIOGLU , DINLER ARASI DIYALOG SEKRETERI AHMET EROL ve Cami Cemaatinden 15-20 kisi) ,HRISTIYAN’lar adina Reformiert, Katholisch Kiliseleri yetkilileri,BUDIZM,HINDUIZM ve YAHUDI dini temsilcileri katilimi ile gerçeklestirildi.Aksam namazi Pfarerheimde kilindi.Program akisi içinde Din Görevlisi ALI ÇETIN Kur’an-i Kerim okudu.Bu esnada okunan ayetlerin almanca meali slayt gösterisi olarak seyircilere sunuldu.Ali CETIN günün konusu Waren-Reichtum oder wahrer Reichtum? hakkinda hazirlanan metni arzetti.
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Waren-Reichtum oder wahrer Reichtum? Ali CETIN In dieser schwierigen Zeit der Finanzkrise kommt die zwischenmenschliche Beziehung besonders zum tragen. Im Islam steht die Vereinigung, die Gemeinsamkeit im Vordergrund. Die Zufriedenheit eines Einzelnen ist abhängig von der Zufriedenheit der Gemeinschaft und umgekehrt. Unvorstellbar ist es, das ein Teil der Bevölkerung gemütlich und wohlhabend lebt und der andere Teil Elend, Schmerzen und Not erleidet. Dies kann das friedliche Zusammenleben der Gemeinschaft empfindlich stören. Der Islam ist gegen eine Ordnung wo die Schwachen, Alleinstehenden und Waisen unterdrückt werden und Geld und Macht die Spielregeln bestimmen. Schon in den ersten Versen des Korans ist die Gerechtigkeit in der Gesellschaftsordnung ein Hauptthema. Neben der Bekennung zu Gott und dem Jüngsten Gericht, ist es eine Grundbedingung im Islam den Schwachen und Verzweifelten zu helfen. Eine Abwendung von den Gesellschaftsproblemen, um nur für sich selbst zu schauen, entspricht überhaupt nicht dem Kern unserer Religion. Zudem sind das soziale Bewusstsein, zwischenmenschliche Beziehungen, die Wahrnehmung der Anderen und das Teilen des irdischen Reichtums Elemente der Islamischen Lehre. An diversen Stellen im Koran wird gleich neben dem Glauben das Thema „gute Taten und Benehmen" erwähnt. Dabei sind mit guten Taten und Benehmen meist soziale Dienste und Aufgaben gemeint. Prophet Muhammed (sav) hat die Gemeinschaft der Muslime als sich gegenseitig stützende, aneinander anlehnende und aufeinander aufbauende Wände eines Gebäudes verglichen. Den Grad des Interesses und die Verantwortung eines Moslems in der Gemeinschaft wird wie folgt beschrieben: Die Liebe, das Erbarmen und das gegenseitige Schützen der Gläubigen untereinander ist wie ein Körper. Wenn ein Organ in diesem Körper erkrankt, hat der ganze Körper Fieber und kann nicht schlafen. Das Gebet, Fasten, Pilgern und Armensteuer sind sowohl das Gebet eines Einzelnen aber auch ein gesellschaftlicher Akt. Es vereint, stärkt die Beziehung untereinander und gewährleistet das soziale Engagement. Um den sozialen Ausgleich in der Gesellschaft zu erreichen und zu gewährleisten, und somit Unruhen zu unterbinden, wird die Anhäufung von Geld und Sachwerten im Islam untersagt und die Zirkulation im Markt forciert. Deshalb ist eine der 5 Säulen im Islam die Zekat, die Armensteuer. Die Zekat ist eine religiöses Gebot und gleichzeitig eine soziale Verpflichtung. Die Gott-Mensch-Beziehung und die Mensch- Menschkomponente werden hier, wie in vielen anderen Handlungen im Islam, verwirklicht. Darüber hinaus ist historisch belegt, dass die Zekat eine revolutionäre Institution ist, die manch Volk(swirtschaft) vor dem Ruin gerettet hat. Sie bezweckt, dass die Aufspaltung der Gesellschaft in zwei Gruppen, nämlich sehr viele Reiche und sehr viele Arme, verhindert wird. Der Moslem ist bei der Abgabe der Zekat selbst verantwortlich gegenüber Allah, er wird von keiner Behörde kontrolliert. Ich möchte mit einer Hadith, ein Ausspruch des Propheten Mohammed, den Text beenden. Abdullah ibn Shikir berichtet: Ich kam zu dem Propheten (sav) als er gerade aus der Sure At-Takathur rezitierte: "Das Streben nach immer mehr lenkt euch vom Höherem ab...", und er sprach: "Oh du Sohn Adams du sprichst: Mein Besitz, mein Besitz! Was kannst du denn besitzen außer einer Mahlzeit, die verschwindet, einem Kleidungsstück, das du abtragen könntest oder der Sadaqa (Almosen), die du entrichtet hast?"
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